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Klettern in den Dolomiten
Begeisterte Kletterer aufgepasst! Die Sextner Dolomiten sind das ideale Wander- und Klettergebiet. Besondere Genugtuung und Freude bringen Wanderungen und Klettertouren sowie Klettersteige. Anbei drei bei Kennern besonders beliebte Touren.
Der Alpinsteig in Sexten ist wohl einer der berühmtesten und meistbegangenen Kletterpfade Südtirols und bietet nicht nur die Möglichkeit, sich aktiv zu betätigen, sondern auch die Geschichte des Landes kennenzulernen und zu erleben. An den gut erhaltene Weganlagen aus dem Ersten Weltkrieg lässt sich erkennen, wie geschickt militärische Wege angelegt wurden und stumme Zeugen wie Löcher in den Felsen, Befestigungen und Granatsplitter erinnern heute noch an frühere Zeiten. Heute soll der Alpinsteig aber vor allem mit weit offenen Augen begangen werden: die Schönheit und Reinheit der Natur in luftigen Höhen beeindruckt Einheimische wie Gäste schon viele Jahre lang.
Der Klettergarten "Rienztal" gehört zu einem der landschaftlich am schönsten gelegenen Klettergärten in Südtirol. Vom Parkplatz am Hotel Drei Zinnen dem Weg Nr. 102 ins Rienztal folgend. Nach ca. 45 Minuten führt links ein Pfad mit der Hinweistafel "Klettergarten" zur Wand. Der Klettergarten Rienztal gliedert sich in zwei Sektoren, den unteren und den oberen. Der untere Sektor weist unter anderem eine Vielzahl einfacher gut abgesicherter Routen für Anfänger auf. Der obere Sektor hingegen zeichnet sich vor allem durch Routen der mittleren und höheren Schwierigkeitsgrade aus. Die Anreise zum Klettergarten Rienztal führt von Toblach ins Höhlensteintal, Richtung Cortina, nach ca. 5km liegt rechts der Straße der Gasthof Zinnenblick. Am Ende des dort gelegenen Parkplatzes startet der Wanderweg zur Drei Zinnen Hütte durch das Rienztal. Nach ca. 45 min. wird der Weg wieder flacher. Nach weiteren 100m zweigt links ein Steig ab, dem man in steilen Serpentinen direkt zum Wandfuß folgt.
Im Abenteuerpark in Toblach wird Nervenkitzel groß geschrieben. Es gilt dabei künstliche Hindernisse aus Seilen, Balken oder Drahtseilen, die in unterschiedlicher Höhe verspannt sind, zu überwinden. Am Ende jeder Übung kann sich jeder Teilnehmer auf einer kleinen Plattform erholen bevor es zur nächsten Aufgabe weitergeht. Dabei ist jeder durch einen Klettergurt am Sicherungsseil verbunden. Dabei auf die eigenen Grenzen zu stoßen ist keine Seltenheit und wenn ein Teilnehmer sich nicht mehr sicher fühlt, kann er ohne weiteres abbrechen. Der Hochseilgarten bietet die Möglichkeit, sich selber besser kennen zu lernen.
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